Verbindungselemente

 

Verbindungselemente (Karabinerhaken) finden sich in jedem Auffangsystem.

Mit ihrer Hilfe werden Bestandteile miteinander und das jeweilige System mit einer Anschlageinrichtung verbunden.

 

Karabinerhaken müssen grundsätzlich

  • selbst schließend und selbst verriegelnd
  •  oder
  • selbst schließend und manuell verriegelbar
  •  sein.

 

Karabinerhaken Klasse Q, die nicht selbstschließend sind, dürfen nur mit mindestens zwei aufeinander folgenden, unabhängigen Handbewegungen zu öffnen sein.

Sie sind nur für dauerhafte Verbindungen geeignet.

 

Auch Anschlagverbindungselemente zählen zu den Verbindungsmitteln, wenn sie nach DIN EN 354 geprüft sind. Zu den Anschlagverbindungsmitteln gehören zum Beispiel:

  • Rohrhaken
  • Teleskopierbare Klapphaken
  • Karabinerhaken mit großer Maulöffnung

 

Auswahlkriterien:

  • Selbst schließende und selbst verriegelnde Karabinerhaken, wenn die Verbindung häufig geöffnet und geschlossen wird.
  • Manuelle Verriegelung, wenn das Verbindungsmittel nur gelegentlich geöffnet/geschlossen wird.
  • Generell Einhandbetätigung
  • Bedienbarkeit mit Schutz- bzw. Arbeitshandschuhen
  • Geringes Gewicht
  • Ausreichende Öffnungsweite des Verschlusses im Hinblick auf den Anschlagpunkt
  • Geeignete Form des Verbindungsmittels für den Verwendungszweck
  • Ausreichendes Spiel der beweglichen Teile damit Schmutz sich nicht festsetzt und die Verschlusssicherung nicht blockiert.
  • Keine scharfen Kanten, die Seile oder Bänder beschädigen oder den Benutzer verletzen können.

 

Verbindungselemente werden nach Klassen unterteilt (DIN EN 362 Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz – Verbindungselemente), die auch Aussagen über die statische Belastbarkeit ermöglichen. Für besonders starke Beanspruchungen sollten Stahlkarabiner eingesetzt werden.